LANDKREIS

WALDSHUT

Kommunaler Suchtbeauftragter

Gemeinden

Gemeindeorientierte Suchtprävention ist dann besonders wirkungsvoll, wenn sich die relevanten Institutionen innerhalb der Gemeinde gemeinsam um dieses Thema kümmern.

Dies kann z.B. durch regelmäßig stattfindene "Runde Tische" geschehen. Dort können nicht nur suchtpräventive Überlegungen sondern andere jugendrelevante Themen thematisiert und ein abgesprochenes Vorgehen verabredet werden.

In Baden-Württemberg hat sich 2009 eine landesweite Arbeitsgruppe Suchtprävention gegründet. Dort sind etwa 40 Mitarbeiter/innen vieler relevanter Institutionen vertreten, u.a. auch der Suchtbeauftragte des Landkreises Waldshut. Die LAG Suchtprävention erarbeitete ein Grundlagenpapier zur Suchtprävention in Baden Württmerberg. Daneben entstanden als Ergänzung des Papiers die Empfehlungen zur Prävention des Alkoholmissbrauchs. Beide Papiere sollen Gemeinden als Vorlage und Unterstützung dienen, eigene Konzepte zu entwickeln.

Ein wichtiger Schnittpunkt besteht in der Verbindung zum Jugendschutzgesetz. Hier haben Gemeinden verschiedene Möglichkeiten der Einflussnahme in Bezug auf die Einhaltung der Bestimmungen. Beispielsweise im Zuge von Gestattungsverfahren für Festveranstaltungen.

In diesem Zusammenhang steht das Netzwerk Neue Festkultur, welches in vielen Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg dazu beitragen will, gerade die unangenehmen Auffälligkeiten auf Festveranstaltungen wieder in annehmbare Form zu bringen.

Die ISJ - Initiative Suchtprävention und Jugendschutz stellt den Gemeinden Jugendschutzmaterial in Form von Flyern, Aufklebern und Plakaten zur Verfügung, die sie an die ansässigen Vereine und Veranstalter ausgeben können. Viele Gemeinden machen seit Jahren Gebrauch von dieser Möglichkeit.

Der Kommunale Suchtbeauftragte berät Gemeinden bei jeglichen Fragen zu Suchtprävention und Jugendschutz.